Financial Times Deutschland berichtet über Second Life

Und noch eine News habe ich in den Notizen aus der Provinz von Markus Breuer aufgeschnappt: Die Financial Times Deutschland berichtet über die Ökonomie von SL. Die Hauptschlagworte im einleitenden Absatz sind „Rapides Wirtschaftswachstum“, „Immobilienmonopol“, „Betrugsvorwürfe“, „Steuergesetze“ und „Hyperinflation“.

Auch die FTD kann es sich leider nicht verkneifen, ihren Artikel mit dem bekannten Aushängeschild in Form einer bekannten deutsch-chinesischen Immobilienhändlerin zu starten. Gut, dafür muss man sich nicht lange mit SL beschäftigen, ein einfaches Abschreiben von anderen Berichterstattern reicht völlig aus.

Dass der FTD-Bericht aktuell ist, zeigt sich daran, dass selbst die dramatische Erhöhung der Preise für private Inseln (Sims genannt) um 51 Prozent im (SL-)Einkauf erwähnt wird. Diese Erhöhung wurde für den 15. November avisiert und führt aktuell zu einem Run auf die Server, sprich, jeder kauft noch schnell Inseln für den alten Preis, um dann Grundstücke anschließend zu den neuen Preisen weiterzuverkaufen. Wie hier die bekannte Hessin vorgehen wird, kann man nur erahnen.

Ansonsten steht in dem Artikel nichts Neues und nichts Konkretes. Die Zahlen sind meiner Meinung nach immer mit Vorsicht zu genießen. So frage ich mich, woher die Information kommt, dass es in SL „5790 profitable Unternehmen“ gebe. So etwas wie eine Gewerbeanmeldung gibt es nämlich nicht. Wann ist also jemand „ein Unternehmen“? Und wann nenne ich das Unternehmen „profitabel“? Denn auch ein Finanzamt existiert (noch) nicht.

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