Werbeplätze werden online knapp

Ich lese gerade den Artikel auf http://www.ecin.de/blog/?q=node/212, in dem die These aufgestellt wird, dass die Online Werbeplätze knapp werden. Das kann ich nicht unbedingt nachvollziehen, da die Anzahl der Internet Domänen weiterhin stetig zunimmt.

Das Problem bei Online Werbung ist inzwischen, dass der User in seinem Browser diverse Möglichkeiten findet, sich dieser Werbung zu entledigen, so dass der gewünschte Werbeeffekt nicht mehr greift.

Wie auch immer … besonders interessant ist der letzte Absatz.

Denn dort wird wieder mal die Firma American Apparel erwähnt, ein Unternehmen, das inzwischen auch in Second Life Kleidung verkauft. Ja, richtig gehört … es geht um virtuelle, nur aus Pixeln bestehende Kleidung, die auch nur in Second Life getragen werden kann. Freilich ist das nur die halbe Wahrheit, denn die virtuelle Kleidung hat natürlich ein Pendant im echten Leben. Somit macht die Firma in SL (Online) Werbung für ihre Produkte und lässt sich das auch noch von den SL Spielern (selber Residente genannt) bezahlen.

Anders herum funktioniert das natürlich auch: Jemand, der im echten leben Kleidung von American Apparel kauft, mag seinen SL Avatar möglicherweise auch damit ausstatten und bezahlt in SL gleich noch mal für das gute Stück.

Ich finde diese Idee höchst interessant und denke, dass in Kürze viele weitere Firmen sich mit dieser zusätzlichen Möglichkeit beschäftigen werden. Der Zugang zu SL ist ja völlig kostenlos, eine Firma muss also vor allem Zeit investieren.

Ein Kommentar zu “Werbeplätze werden online knapp”

  1. Sven sagt:

    Ian Hughes beschreibt in seinem Blog eightbar seine ersten Eindrücke vom neuen Geschäft von American Apparel. Er bedauert es sehr, dass er nicht bei der Eröffnung dabei sein konnte.

    Es sind auch ein paar Fotos dabei.

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